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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

 Vampire, Südtirol und Littera

 

Im beeindruckenden Ambiente des Veranstaltungssaals der neuen Stadtbibliothek Innsbruck fand am 16. März die Jahreshauptversammlung der IBT statt. In gewohnter Weise führte Obfrau Carina Pichler durch das abwechslungsreiche Programm. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, insgesamt über 70 Personen, wurden bei dieser Gelegenheit auch über neue Angebote der IBT informiert.

 

 

 

Reise an den Bodensee, Jahreshauptversammlung in Kematen, 30-jähriges Vereinsjubiläum, regionale Ausbildung, Sommerleseclub, Krimifest, Österreich liest. All diese verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen haben von oder mit Beteiligung der IBT im vergangenen Jahr stattgefunden. Und schon jetzt dürfen wir uns auf viele Initiativen des Vereins 2019 freuen.

 

 

Die nächste Reise geht nach Südtirol!

Auf dieser Bildungsfahrt sind folgende Besichtigungen geplant: Kloster Neustift in Vahrn mit Stiftsführung, Bücherei Kaltern, Bücherei in St. Martin, Mittagessen im Sandwirt in St. Leonhard, Kurstadt Meran, Bibliothek Lana, Rundfahrt über den Reschensee mit dem historischen Ausflugsschiff Hubertus.

Termin gleich in den Kalender eintragen: 27. bis 29. September 2019! Die detaillierte Ausschreibung der Reise erfolgt in Kürze.

 

Finanzierung von Softwareschulungen

Bei unseren bibliothekarischen Tätigkeiten ist es nicht nur wichtig viele tolle Bücher zu kennen und fabelhafte Veranstaltungen zu planen, sondern auch souverän die EDV zu meistern. Daher organisiert die IBT zusammen mit der Tiroler Landesbibliothek dieses Frühjahr zwei halbtägige Softwareschulungen der Firma Littera für Einsteiger. Es wird ein kleiner Unkostenbeitrag, für Vereinsmitglieder € 10.- und für Nichtmitglieder € 15.-, erhoben. Beide Kurse finden im EDV-Raum der Universitäts- und Landesbibliothek statt. Der Kurs am 7. Mai hat den Themenschwerpunkt Verleih, und der Kurs vom 8. Mai beschäftigt sich vor allem mit dem Erstellen von Katalogisaten und allem was dazu gehört.

 

Neuerungen bei den Förderungen

Mag. Sonja Unterpertinger vom Amt der Tiroler Landesregierung der Abteilung für Kultur verwies auf einige Neuerungen bei den Förderungen für Bibliotheken: Zunächst einmal  befindet sich die Förderstelle nun in der Michael-Gaismair-Straße 1 in Innsbruck. Außerdem gibt es seit letztem Jahr ein neues Formular für Förderansuchen. Alle Ansuchen können auch weiterhin per Post, Mail oder auch Online eingebracht werden. Für alle Fragen steht Frau Mag. Unterpertinger gerne jederzeit zur Verfügung. Für ein persönliches Gespräch wird um Terminvereinbarung gebeten.

 

Homepage IBT

Auf der Homepage des IBT kann jede Tiroler Bücherei ihre Veranstaltungen bewerben. Einfach ein kurzes E-Mail mit allen Veranstaltungsdetails an IBT Obfrau Carina Pichler schreiben und kurz darauf wird die Veranstaltung auf der Internetseite beworben.  Neben vielen Veranstaltungstipps der Büchereien aus ganz Tirol findet man auch alle Infos zur Diözesantagung, den Regionaltreffen sowie Fortbildungen des BVÖ. Reinklicken lohnt sich!

 

Vampire

Ein Highlight des Samstag Vormittags war sicherlich der Kurzfilm „Grenzgänger“. Der Film von Felix Gorbach basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Christian Kössler. Nicht nur der Film war sehr eindrucksvoll, sondern vor allem die Hintergrundinfos vom Autor Christian Kössler und Regisseur Felix Grobach zu dessen Entstehung. So waren an der Produktion des Kurzfilms mit zwei Darstellern insgesamt 15 Personen beteiligt, die Kamera kam auf einen Kran und das Privatauto des Regisseurs musste auch für den Studiodreh einiges aushalten... Christian Kösslers Kurzgeschichte handelt von einer Taxifahrt, in der zwei Männer sich über ungeklärte Mordfälle in der Stadt unterhalten und hier die Vermutung aufkommt, dass es sich beim Mörder um einen Vampir, einen Grenzgänger, handeln könnte. Felix Gorbach hat sich mit dem Kurzfilm sehr an die Textvorgabe von Christian Kössler gehalten, allerdings wurde aus einem der zwei Darsteller eine Frau. Wer, wird hier nicht verraten! Ansehen lohnt sich.

 

 

Begegnungsort Stadtbibliothek

Als krönenden Abschluss bekam Mag. Christina Krenmayr, die Leitung der Stadtbibliothek Innsbruck, noch Gelegenheit ein bisschen über die neue Stadtbibliothek zu plaudern. Die Stadtbibliothek ist nicht nur ein Ort an dem Bücher entliehen werden können, sondern auch ein Ort der Begegnung. Dies war, so Mag. Christina Krenmayr, bei der Planung ein wichtiger Punkt und so wurde der großzügige Raum auch auf diese beiden Bereiche aufgeteilt. Die eine Hälfte der Fläche ist mit Medien bestückt und die andere ist die Begegnungszone für alle Besucherinnen und Besucher. So findet man in der Stadtbibliothek neben einem konsumfreien Lesecafe, auch zwischen den Regalen viele Plätze, die zum Arbeiten und Verweilen einladen. Neben dem großen Veranstaltungsraum gibt es auch noch einen kleineren Projektraum im Erdgeschoss der Bibliothek. So können verschiedene Veranstaltungen gleichzeitig in den neuen Räumlichkeiten stattfinden.

 

Nach dem offiziellen Programm blieb noch genügend Zeit die Bibliothek individuell zu entdecken und anschließend beim Mittagsbuffet mit vielen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen.