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STATUTEN

Statuten des Vereins „Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols“

§ 1 Name, Definition, Sitz
Der Verein führt den Namen „Interessensvereinigung der Bibliothekare Tirols“
Der Sitz des Vereins ist in 6173 Oberperfuss, Silbergasse 2.

§ 2 Zweck
Der Zweck des Vereins, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, besteht in der Förderung aller im Dienste der öffentlichen Bibliotheken stehenden BibliothekarInnen und MitarbeiterInnen und anderer gemeinnütziger Bibliotheken in Tirol.

Der Verein vertritt die MitgliederInnen gegenüber allen mit dem Büchereiwesen befassten Fachstellen und pflegt Kontakt mit ihnen.

§ 3 Maßnahmen zur Erreichung des Vereinszweckes
Der Verein unterstützt alle Maßnahmen, die zur Entwicklung eines leistungsfähigen Büchereiwesens erforderlich sind.
Er steht dabei in engem Kontakt mit den Fachstellen des Büchereiwesens und der Erwachsenenbildung.

Der Verein bemüht sich um:

  • verstärkte Öffentlichkeitsarbeit der Bibliotheken
  • ausreichende Finanzierung der Bibliotheksarbeit
  • qualifizierte Ausbildung der BibliothekarInnen
  • fachliche Information, Beratung und sonstige Hilfen für BibliothekarInnen und LeserInnen
  • Kontakte zu Erwachsenenbildungseinrichtungen, Schulen, Buchhandlungen und den Medien
  • Herausgabe von Druckschriften, die dem Vereinszweck dienen.

§ 4 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt mit seiner Arbeit gemeinnützige Zwecke der Bildung, Information und Freizeithilfe.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die MitgliederInnen erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins, soweit es sich nicht um Spesenvergütungen handelt.
Werden MitgliederInnen zur Erfüllung des Vereinszweckes mit besonderen Aufgaben betraut, so können sie eine geschäftsübliche Vergütung erhalten.

§ 5 Aufbringung der Mittel
Die Mittel zur Erfüllung von Aufgaben und Zweck des Vereins werden aufgebracht durch Förderungsmittel von öffentlichen und privaten Subventionsgebern, durch Geld- und Sachspenden, Vermächtnissen, Mitgliedsbeiträgen.

§ 6 Mitgliedschaft
Mitglied eines Vereines kann werden:
BibliothekarInnen, und zwar hauptberufliche, nebenberufliche und ehrenamtliche BibliothekarInnen von (öffentlichen) Bibliotheken, und Fachleute des Bibliothekswesens.

Über Vorschlag des Vorstandes können Persönlichkeiten, die sich um die Vereinsarbeit besondere Verdienste erworben haben, durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 7 Beginn der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben.
Vor der Konstituierung obliegt die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern mit provisorischer Wirkung den Proponenten.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch:

  • freiwilligen Austritt mittels eingeschriebenen Briefes,
  • den Tod,
  • Ausschluss auf Grund eines Vorstandbeschlusses mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Ausgeschiedene Mitglieder haben weder auf Rückerstattung des Mitgliedsbeitrages noch auf das Vereinsvermögen Anspruch.

§ 9 Mitgliedsbeiträge
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird für jedes Jahr von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Für Ehrenmitglieder besteht keine Zahlungsverpflichtung.

Der Vorstand ist berechtigt, den Mitgliedsbeitrag in begründeten Einzelfällen herabzusetzen, oder das Mitglied bei besonderer Notlage von der Zahlung desselben vorübergehend zu befreien.

§ 10 Rechte der Mitglieder
Die ordentlichen Mitglieder besitzen das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht. Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen und die für Mitglieder bestehenden Vergünstigungen zu gebrauchen.

§ 11 Pflichten der Mitglieder
Sämtliche Mitglieder haben nach besten Kräften und Können die Interessen des Vereins zu wahren und zu fördern, die beschlossenen Mitgliedsbeiträge pünktlich zu bezahlen und sich an die Statuten des Vereins sowie an die Beschlüsse seiner Organe zu halten.

Den Mitgliedern wird es zur Pflicht gemacht, alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Vereines schaden könnte.

§ 12 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • die Rechnungsprüfer
  • das Schiedsgericht

§ 13 Ordentliche Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich statt.
Die Einladung muss durch den Vorstand mindestens zwei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung an die Mitglieder unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung erfolgen.
Anträge an die Mitgliederversammlung sind eine Woche vor dem Tag der Versammlung schriftlich dem Vorstand vorzulegen.
Die Versammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Alle Wahlen und Beschlüsse erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los.
Für Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.
Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen.

§ 14 Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung

  • Wahl des Vorsitzenden für drei Jahre
  • Wahl der Rechnungsprüfer für drei Jahre
  • Entgegennahme des Jahresberichtes
  • Genehmigung des Rechnungsberichtes und des Rechnungsprüfungsberichtes
  • Beschlussfassung und Entlastung des Vorstandes
  • Beschlussfassung über die Satzungsänderungen
  • Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
  • Beratung und Beschlussfassung über die vom Vorstand vorgelegten Anträge
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

§ 15 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es ein dringendes Interesse des Vereins erfordert, außerdem, wenn der Vorstand es beschließt oder ein Drittel der Vereinsmitglieder eine solche unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt.

§ 16 Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter, dem Kassier und dessen Stellvertreter, dem Schriftführer und dessen Stellvertreter.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung aus ihren Reihen auf drei Jahre gewählt.
Der aus der Mitgliederversammlung gewählte Vorstand hat bei Ausscheiden eines Mitgliedes das Recht, an dessen Stelle ein anderes wählbares Vereinsmitglied zu kooptieren. Diese Kooptierung bedarf der nachträglichen Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.
Jährlich sollen mindestens zwei Vorstandssitzungen stattfinden, die vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich oder mündlich einzuberufen sind. Über begründetes Verlangen von mindestens drei Vorstandsmitgliedern muss die Einberufung des Vorstandes binnen acht Tagen jederzeit erfolgen.
Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens drei der Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 17 Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, bereitet die Beschlüsse der Mitgliederversammlung vor, erledigt den Schriftverkehr, die Kassenverwaltung und die Buchführung. Er hat außerdem den Jahresbericht und den Rechnungsbericht zu erstellen und der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
Der Vorsitzende vertritt den Verein und die Vereinsinteressen in allen Belangen, so auch nach außen. Er beruft die Sitzungen des Vorstandes sowie auch die Mitgliederversammlungen ein und führt den Vorsitz. Zeichnungsberechtigt für alle Schriftstücke ist der Vorsitzende oder sein Stellvertreter. Geschäftsstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, zeichnet der Vorsitzende gemeinsam mit dem Schriftführer, in finanziellen Angelegenheiten der Kassier mit dem Vorsitzenden.

§ 18 Rechnungsprüfer
Den von der Mitgliederversammlung gewählten zwei Rechnungsprüfern obliegt die Überwachung der Finanzgebarung und die Erstattung des Prüfungsberichtes an die Mitgliederversammlung. Sie haben das Recht der Einsicht in alle Geschäftsbücher und Belege des Vereins.

§ 19 Schiedsgericht
In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis entscheidet ein Schiedsgericht. Es wird in der Weise gebildet, dass jeder Streitteil zwei Vereinsmitglieder zu Schiedsrichtern nominiert, wobei die Wahl des Obmannes mit einfacher Mehrheit erfolgt. Kommt über die Wahl des Obmannes keine Einigung zustande, so entscheidet das Los unter den Vorgeschlagenen. Das Schiedsgericht tritt in einer zu bestimmenden Bibliothek zusammen und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Schiedsspruch ist vereinsintern endgültig und unterliegt keinem weiteren Rechtszug.

§ 20 Auflösung
Bei freiwilliger Auflösung des Vereins ist das Vermögen (öffentlichen) Bibliotheken oder Einrichtungen des Büchereiwesens im Bundesland Tirol zuzuführen.